Spiegel macht Rückzieher Der Spitzenkandidat der Linkspartei in Niedersachsen und Landesvorsitzende Diether Dehm erklärte am Sonnabend zu einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung, die der Spiegel am Vortag abgegeben hatte:
Im Wahlkampf verwildern gelegentlich die Sitten, wenn Konzernmedien meinen, ihrem Killerinstinkt allzu freien Lauf lassen zu dürfen, weil es gegen die Regimekritiker der Linken geht. In der letzten Ausgabe behauptete der Spiegel, mein Mitarbeiter Klaus Höpcke hätte meinen Freund Peter Sodann in der DDR »für kurze Zeit ins Gefängnis gebracht«. Indirekt war mit dieser Denunziation die giftige Aufforderung verbunden, Klaus Höpcke, der ohnehin »Strafrente« wegen Staatsnähe bekommt, anzuschwärzen, Druck auszuüben, ihn eventuell von meiner Seite nicht mehr weiter zu beschäftigen und ihm Berufsverbot zu geben, oder ansonsten zur Strafe vom Spiegel öffentlich immer wieder an den DDR-Pranger gestellt zu werden. Der Spiegel nutzte diese Unwahrheit, um kurz vor der Bundestagswahl erneut noch einmal in das sattsam bekannte antikommunistische Horn zu blasen, mich und meine Mitarbeiter in die Nähe von DDR-Unrecht zu rücken, um die westdeutsche Wählerschaft frösteln zu machen und von Rentenkürzung und Afghanistan-Krieg abzulenken. Aber die Beweislage war so dünn, daß sich der Spiegel, der ja ansonsten immer bis zum äußersten klagt, bereits bei einer ersten Abmahnung sofort unterwerfen mußte und die geforderte Unterlassung gestern abend unterzeichnet hat, nachdem Klaus Höpcke und ich dem Spiegel gerichtliche Schritte angedroht hatten. Damit wird der Spiegel die oben angeführte Falschbehauptung nicht wiederholen. Ob ich noch vor der Bundestagswahl weitere Rechtschritte (Widerruf/Gegendarstellung) anstrenge, werde ich Anfang der nächsten Woche mit Klaus Höpcke erörtern.
Quelle:
Siehe dazu auch:
http://lwi2009.wordpress.com/2009/09/18/diether-dehm-presserechtliche-schritte-gegen-presselugen/
25. September 2009 um 22:34 |
[...] Lügen gegen den niedersächsischen Spitzenkandidaten Diether Dehm der Partei DIE LINKE eine Unterlassungserklärung abgeben müssen. Natürlich hat der SPIEGEL darüber selbst nicht berichtet, denn er muss ja den [...]
21. September 2009 um 10:06 |
„Finanzhaie, Bild und Spiegel quälen – Liste 5, DIE LINKE wählen!“
http://thorsten-hild.bloggospace.de/image/1251578861.jpg/
21. September 2009 um 10:01 |
21. September 2009 um 10:01 |
Es wird wirklich höchste Zeit, daß die Linke sich die täglichen, denunzierenden Berichte quer durch die deutsche Presselandschaft nicht weiter bieten lässt. Die hätten sich schon wesentlich früher dagegen wehren müssen. Der Spiegel muss in Bezug auf diese Lüge eine Gegendarstellung bringen. Unterlassung alleine reicht nicht, wenn schon eine Lüge verbreitet wurde.
21. September 2009 um 08:11 |
Leider lassen sich immer noch zu viele Menschen von Meldungen in den Massenmedien beeinflussen. Alle politisch aktiven Bürger sollten daran arbeiten, daß hier zumindest eine distanziertere, kritische Haltung zu diesen Medien entsteht – und auf den oftmals einseitig, manipulativen Charakter hinweisen.
http://4gang.wordpress.com/2009/09/15/wahlwerbung-machen-blos-wie/
Viele Grüße, Heinz
21. September 2009 um 00:40 |
Es wird endlich Zeit, daß der Presse das Lästermaul gestopft wird und sie die Lügen, die sie gegen DIE LINKE verbreitet, ein Ende finden.
Solidarische Grüße Helene
20. September 2009 um 22:22 |
http://thorsten-hild.bloggospace.de/87113/Pressefreiheit-Live-in-der-jw-Ladengalerie-am-26-August-2009/